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Rosenstein

Gemeinsamer Schülerausflug der Klasse 8 und 9 in das Rosensteinmuseum

Am frühen Morgen des 18. Dezembers 2015 trafen sich die Klassen 8 und 9 gemeinsam mit Frau Ackermann, Frau Lux und Frau Beck an der Schule, um mit dem Bus einen gemeinsamen Schülerausflug in das Rosensteinmuseum zu starten. Die Schüler hatten in WZG das Thema „Klimazonen und Vegetationszonen“ behandelt und konnten dadurch passend zum Thema die interessante Ausstellung hautnah miterleben.

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Erfreulich war die pünktliche Abfahrt mit dem Bus und anschließend mit der U13 bis zur Rosensteinbrücke. Von dort an ging es zu Fuß durch den Rosensteinpark bis zum Museum. Die Schüler wurden in 2 Gruppen eingeteilt und erhielten nacheinander eine Führung, so dass eine Gruppe jeweils eine Stunde Zeit hatte die Ausstellung selbstständig zu erforschen und dabei „Selfies“ von sich in den verschiedenen Klimazonen zu machen. Dabei wurden die Schüler und Schülerinnen von der Museumsaufsicht sehr gelobt, über das leise und vorbildliche Verhalten.  Auch die Führung war sehr interessant. Sie begann im Evulotions Saal auf lockere Art und Weise. Zuerst betrachteten wir einen riesigen afrikanischen Elefanten im Detail und durften sogar dessen Haut und Kiefer hautnah anfassen. Hierbei wurden auch die Unterschiede zu den indischen Elefanten deutlich. Bei der Fragerunde zum Essverhalten und der Landschaft gab es einige interessante Antworten der Schüler/innen.

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Weiter ging es zu einem „schwimmende“ Seiwal, welcher 13 Meter  misst und für die Schüler sehr beeindruckend war. Der große Bartenwal wird begleitet von einem wenig kleineren fossilen nahen Verwandten.

Das nächste Highlight war der Regenwald Saal, in dem freistehende Bäume in gedämpftem Licht stehen und die vier Regenwald Ausschnitte (Afrika, Neuguinea, Südamerika und tropischer Regenwald) auf interessante Art dargestellt werden. Die tropischen Regenwälder gelten als die Schatzkammern der Artenvielfalt, die bis heute nicht annähernd vollständig erforscht ist. Ausführliche Informationen über den Lebensraum und seine Bewohner, ob Pflanze, Tier oder Mensch konnten die Schüler zusätzlich an zwei Computer-Terminals erfahren. Um die Paradiesvögel aus Neuguinea in den Baumkronen zu beobachten, konnten die  Schüler auf eine versteckte Beobachtungsplattform steigen.

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Ein weiteres Highlight war der deutlich kältere Raum des Polarkreises, in dem man Eisbären mit Robben und Königspinguine entdeckte, aber auch den Übergang vom Fichtenwald der Taiga mit dem Elchpaar und dem  Moschusochsen in der dominierten Tundra. Beeindruckend war aber hier auch das Polarlicht, was im regelmäßigen Zeitabstand an eine Tafel projektiert wurde.

Insgesamt wurden alle Räume, auch die der Trockengebiete, der Säugetiere im Mittelmeer sowie andere Säugetiere, Vögel, Reptilien und der Primaten gern von den Klassen besucht, so dass der Besuch im Rosensteinmuseum für alle einen bleibenden Eindruck hinterlassen hat.

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Anschließend ging es mit der U-Bahn ab der Haltestelle “Mineralbäder“ in die Innenstadt. Hier erlebte man nicht nur  hautnah „Stuttgart 21“ anhand einer riesigen Baustelle, sondern verbrachte noch einen entspannten Mittag, während die Schüler in Kleingruppen selbstständig die Stadt erkunden durften. Zum Treffpunkt um 15 Uhr am Schlossplatz waren dann alle wieder pünktlich beisammen. Die Rückkehr musste kurzfristig umgeplant werden, da es eine Gleisstörung gab. Doch auf kleinen Umwegen kamen schließlich alle wieder heil in Hemmingen an.

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