____________

1286018 Besucher

Corona aus der Sicht der Schulleitung

Mein erstes Jahr als Schulleitung ohne Herrn Kammerer und ohne Konrektorin war schon eine Herausforderung. Aber mit Corona gestalteten sich die letzten vier Monate als große Aufgabe. Die Sorge um die Gesundheit der Kinder und Lehrer, die Umsetzung der vielen Vorgaben aus dem Kultusministerium, die Planung der Hygienevorgaben schwirrten mir ständig im Kopf herum und ließen mich so manchen Abend nicht nach Hause. Die Lösung war schließlich eine beständige Kommunikation mit den Lehrern und Elternvertreter über Videokonferenzen und sehr viele E-Mails. Das Anlegen von E-Mail-Gruppenverteilern war dafür Gold wert, denn so konnten alle Eltern oder einzelne Klassen über einen Knopfdruck über die neuesten Entwicklungen informiert werden. Die Versorgung der Kinder mit Lernmaterialien verdanke ich meinen innovativen Lehrern, die sich unermüdlich über Webinare oder Selbstschulung in neue Systeme eindenken und dies an die Kinder bringen. Für Struktur bei Notbetreuung und Präsenzgruppen sorgt Frau Mayer, unsere Sekretärin, die immer zur Stelle ist und gefühlte zehnmal pro Tag an unserer Coronawand etwas ändert, damit die Lehrer den Überblick behalten. Das Bild zeigt schon, der EINE Ordner für Corona hat schnell nicht mehr gereicht, es wurden immer mehr. Der schönste Augenblick war, als die Viertklässler als erstes wieder in die Schule durften, mustergültig und glücklich auf ihren Bodenmarkierungen standen, weil sie endlich wieder in die Schule zu durften, so wie nach Pfingsten auch alle anderen Klassen. Unsere Kinder sind sehr aufmerksam und finden immer wieder Möglichkeiten auch unter Abstandsgebot miteinander zu spielen. Positives Resümee zu ziehen fällt mir also dennoch leicht: Wir sind in der Krise alle als Team zusammengewachsen: Lehrer, Eltern und Schüler. Dafür möchte ich mich sehr bedanken und so ist auch aller Arbeitseinsatz gekrönt von diesem Teamgedanken.

Konstanze Aßmann (Rektorin)

bild-schulleitung-und-corona

Comments are closed.