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Corona aus der Sicht von Viertklässlern im Unterricht

unterricht-der-viertklasslerNach vielen Wochen Homeoffice ist für die Viertklässler seit fast zwei Wochen der Unterrichtsalltag wieder eingekehrt. Allerdings unter ganz anderen Bedingungen. Die Klassen kommen in zwei Gruppen: Die erste Hälfte jeder Klasse kommt morgens und nach einer halben Stunde „Reinigungszeit“ dazwischen kommt die zweite Hälfte. Die A, B und C-Klassen starten zeitversetzt. Gestartet wird immer mit Händewaschen, das inzwischen zu einem festen Bestandteil des Unterrichts geworden ist. Die Pausen sind ebenfalls gestaffelt und es ist immer nur eine Gruppe auf dem Pausenhof – wegen dem Abstandsgebot mit Mundschutz. Gegessen wird nur im Klassenzimmer. Nach drei Schulstunden ist schon Schluss. Die Konzentration liegt auf Mathe, Deutsch und Sachunterricht. Singen ist leider verboten, weil die Ansteckungsgefahr dort größer ist, das ist schade! Und trotzdem sind alle happy, dass sie sich wiedersehen können und miteinander lernen, lachen und reden. Die Meinung ist: „Auch wenn es anders ist, es macht Spaß, zu Hause war es manchmal langweilig!“ Die Sitzordnung ist ungewohnt, Partner- und Gruppenarbeit nicht möglich, eine Viertklässlerin meint: „Die Jungens quatschen jetzt nicht mehr so viel… weil sie alleine sitzen!“ Im Klassenzimmer herrscht gute Laune und konzentriertes Arbeiten. Die Lehrer haben sich interessante Lerninhalte ausgedacht: Eine Buchpräsentation in digitaler Form, einen Zirkelführerschein, einen Hemminger Reiseführer erstellen. Die selbst erstellten Hefte: „Fit für 5 Mathe“ und „Fit für 5 Deutsch“ bereiten die Schüler zielstrebig auf die weiterführende Schule vor. Nach den Pfingstferien wird das System noch einmal geändert, denn da dürfen auch die Erst- bis Drittklässler in die Schule. Auch immer zur Hälfte, aber dann mit wochenweisem Wechsel. Wir freuen uns auf euch!
Aßmann (Rektorin)

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