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Homeschooling Grundschule Hemmingen

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Auch nach den Osterferien ist ein normaler Betrieb der Grundschule aufgrund der Coronakrise nicht möglich. Die Lehrer, Schüler und Eltern tun ihr Bestes, um die Situation möglichst gut zu stemmen. Dabei stehen alle vor großen Herausforderungen: Wie kommen die Inhalte und Methoden zu den Schülern, wie kann man Kontakte aufnehmen, wie können die bearbeiteten Lernpäckchen kontrolliert und ein Feedback gegeben werden? Wie können die Schüler den Stoff bewältigen- ohne Lehrer oder Mitschüler, wie teilen sie sich die Zeit ein, wie kontaktieren sie Mitschüler oder Lehrer? Wie schaffen die Eltern die zusätzliche Aufgabe der Vermittlung und Gabe von Struktur?

Insgesamt können wir auf sehr viele positive Rückmeldungen stolz sein, die Kinder schreiben lustige und sehnsüchtige Briefe oder Mails, berichten von ihrem Alltag oder schreiben Geschichten. Eltern melden sich auch regelmäßig mit Lob oder Fragen. Einige Lehrer haben Lernpäckchen nach Hause gebracht und Korrekturen abgeholt, andere lassen sich Bilder von Aufgaben per Mail schicken und korrigieren dann „elektronisch“. In einigen Klassen haben nun Videosprechstunden begonnen, bei denen feste Kleingruppen mit den Lehrern konferieren. Zunächst geht es viel um den Alltag und die Bewältigung der Lernaufgaben, später dann kommen auch schulische Inhalte zum Tragen. Lehrer telefonieren und erkundigen sich nach den Schülern, von denen sie bisher nur wenig gehört haben. Das Lehrerkollegium versammelt sich nun auch virtuell und wir sprechen in Teilkonferenzen miteinander und versuchen die anstehenden Punkte gemeinsam zu besprechen und Lösungen zu finden.

Das ist auch für die Elternvertreter zusammen mit der Schulleitung in Planung.
Die Notbetreuung läuft in Kleingruppen an der Schule und wir erwarten nun auch mehr Kinder, nachdem diese erweitert wurde. Zusammen mit den verantwortlichen Personen und in Absprache mit der Gemeinde sind wir gerade dabei, die Schule für eine teilweise Öffnung auf den entsprechenden Hygienestandart zu bringen. Dabei werden Möbel verrückt, Bestellungen aufgegeben und das Netz durchforstet nach geeigneten Schutzvorrichtungen für Schüler und Lehrer.
Für uns alle ist die Situation ungewohnt und neu und deshalb müssen wir ständig überlegen und improvisieren. Viele Ideen und Umsetzungen werden ausgetauscht und sofort umgesetzt.  Wir tun unser Bestes und das wichtigste dabei ist, dass wir gesund bleiben.
Konstanze Aßmann (Schulleitung)

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