Feedback-Kultur: Gemeinde Hemmingen

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Feedback – Kultur

Die Feedback-Kultur an unserer Schule hat einen wertschätzenden Umgang zwischen allen Beteiligten zum Ziel. Sie schafft Vertrauen und Offenheit.

Als eine Form der Rückmeldung ist das konstruktive Feedback ein wichtiges Instrument des Qualitätsmanagements unserer Schule. Durch Feedback als Ansatzpunkt für Reflexion wird der Lernprozess der Schülerinnen und Schüler, das Handeln der Lehrkräfte sowie der Schulleitung und Verwaltung überprüft und gegebenenfalls optimiert. Das gilt ebenfalls für generelle schulische Vorgänge und Strukturen.

Als Schulgemeinschaft sind uns die folgenden Regeln für Feedback wichtig:

  1. Feedback ist immer beschreibend und nicht bewertend.
  2. Feedback ist nur dann sinnvoll, wenn es konstruktiv ist.
  3. Feedback bezieht sich auf ein konkretes Thema und wird dabei möglichst knapp und klar formuliert.
  4. Feedback findet hauptsächlich im Rahmen von Treffen der verschiedenen Schulgremien, Konferenzen oder gezielt vereinbarten Besprechungen statt.
  5. Feedback erfolgt – soweit möglich – in schriftlicher Form oder wird protokolliert.

Alle Mitglieder der Schulgemeinschaft – Schülerinnen und Schülern, Eltern, Lehrer, Schulleitung und Kooperationspartner – geben und erhalten Feedback, welches dadurch zu einem selbstverständlichen Bestandteil unserer Schulkultur wird.

Die Schülerinnen und Schüler lernen von der 1. Klasse an Feedback-Regeln, zum Beispiel im Zusammenhang mit vor der Klasse gehaltenen Präsentationen oder Gedichtvorträgen, kennen und üben diese bis zum Ende der 4. Klasse immer besser ein. Ebenfalls können die Kinder, im Rahmen eines stufenweise eingeführten Klassenrates, das Geben und Empfangen von Feedback trainieren. Oft steht vorbereitend ein Klassenbriefkasten für Wünsche, Fragen oder Probleme der Kinder bereit.

Schüler und Schülerinnen Lehrer:

  1. Direktes oder indirektes Feedback in der konkreten Unterrichtssituation
  2. Gezieltes Einholen von Feedback durch die Lehrkraft, z.B. Stimmungsbild zu einer Klassenarbeit durch die Anzeige mit dem Daumen
  3. Rückmeldungen im Rahmen des Klassenrates

Lehrer Schüler und Schülerinnen / Eltern:

  1. Unmittelbares Feedback zum individuellen Lernprozess im Rahmen des Unterrichts
  2. Lernentwicklungsgespräche

 Lehrer Schulleitung:

  1. Umfragen und Einholung von Rückmeldungen im Lehrerkollegium, zum Beispiel für die Planung von Schulveranstaltungen oder Projekttagen
  2. Austausch zwischen Lehrern untereinander und zwischen Lehrerkollegium und Schulleitung zu Schulentwicklungsfragen im Rahmen der Linienteams ½ und ¾ sowie der Gesamtlehrerkonferenzen
  3. Jährliche Mitarbeitergespräche

Eltern Lehrer / Schulleitung:

  1. Feedback durch den im Schulgesetz verankerten Elternbeirat oder die Elternvertreter der Klassen

Hier ein Beispiel für Mitbestimmung und Feedback innerhalb unseres Lehrerkollegiums:
Die Lehrer durften 2020 für die Projektwoche Themen eingeben, konnten dazu auch ihre Schüler befragen. Diese Ideen zum Thema wurden schriftlich abgefragt und von der Schulleitung ausgewertet. Die Themen wurden den Lehrern zur Verfügung gestellt und durften in einem zweiten Schritt bepunktet werden. Fünf Themen kamen so in einer Endauswahl. In der Gesamtlehrerkonferenz konnten die Initiatoren dieser Themen dazu Stellung nehmen und über eine kooperative Gruppenarbeit wurde die endgültige Entscheidung ermittelt, mit der sich alle Lehrer abgeholt fühlten und nun gemeinsam arbeiten. Das Endergebnis war das Thema: „Weltraum“. Leider mussten wir die Projektwoche wegen der Coronakrise verschieben.

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