Lerntagebuch: Gemeinde Hemmingen

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Schon in den vergangenen Jahren wurde in einzelnen Klassen die Arbeit mit einem Lerntagebuch erprobt.

Von den positiven Erfahrungen geleitet starteten wir im Schuljahr 2020 in Klassenstufe 3 ein Pilotprojekt, bei dem das Lerntagebuch eine Klassenstufe dabei unterstützt, sich Ziele zu setzen, eigene Lernwege selbstständig zu planen und das eigene Lernverhalten zu reflektieren und dokumentieren.

Es soll die Schüler an ein eigenverantwortliches Lernen heranführen.

 

Warum soll ich mir ein Ziel setzen? Wie formuliere ich ein „gutes“ Ziel? Was kann ich mir als Ziel vornehmen? Wie erreiche ich mein Ziel? Was mache ich, wenn ich mein Ziel nicht erreiche? Viele Fragen gingen den Kindern zu Beginn durch den Kopf. Aber mit neuem Wissen ausgerüstet und dem Leitfaden „SMARTE Ziele“ hatten die Schüler innerhalb kürzester Zeit gelernt, ihr eigenes SMARTES Ziel aufzuschreiben.

Jeden Montagmorgen findet ein offener Anfang statt, in dem die Schüler nun entscheiden, ob sie ihr Ziel weiterverfolgen, ein neues Ziel formulieren möchten oder das Ziel vielleicht abgeändert werden muss. Nachdem jeder sein Ziel in das Lerntagebuch eingetragen hat, werden einzelne Schritte und Wege zum Ziel genauer unter die Lupe genommen und besprochen, ob die Ziele SMART sind oder geändert werden sollten. Hierbei lernten die Schüler schnell, dass es unterschiedliche Wege gibt ein Ziel zu erreichen.

Am Ende eines Tages reflektieren die Schüler, ob sie ihr Ziel an diesem Tag erreicht haben oder nicht. Bei Erfolg darf ein Kreuz in das nächste Kästchen gesetzt werden. So sehen die Schüler am Freitag schnell, ob sie ihr Ziel in dieser Woche erreicht haben. Ebenso wird täglich aufgeschrieben, was die Schüler an diesem Tag gelernt haben. Für jede Woche gibt es auf der Doppelseite im Lerntagebuch auch einen Bereich für Lob und Anregungen. Sowohl die Lehrer als auch die Eltern können hier Notizen machen. Am Ende einer Woche blickt der Schüler auf die Woche zurück und notiert, warum er sein Ziel erreicht hat oder warum er es vielleicht auch nicht erreicht hat. Er macht sich Gedanken über sein Verhalten und malt den Balken entsprechend aus. Jede Woche wird dabei ein anderes Verhalten in den Blick genommen und reflektiert.

Eine Möglichkeit, dass den Schülern ihr Ziel immer präsent ist und Lehrer und Schüler oder auch Schüler und Schüler leichter ins Gespräch kommen können, ist die Ziele-Wand. Hier klammern sich die Schüler an bereits formulierte Ziele oder schreiben ihr eigenes Ziel in Kurzform auf.

Wer sein Ziel erreicht hat, kann stolz auf sich sein und darf eine Ziel-Perle auffädeln.

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