Schulsozialarbeit: Gemeinde Hemmingen

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Mein Name ist Gregor Adam und ich bin Schulsozialarbeiter an der Grundschule Hemmingen.

Ich bin Diplom-Sozialarbeiter/-Sozialpädagoge (FH) und seit Juli 2007 für die Gemeinde Hemmingen tätig, seit Anfang 2008 zu 50% als Schulsozialarbeiter an der damaligen Haupt- und Werkrealschule und mit weiteren 50% im Kinder- und Jugendhaus Astergarten.

Erreichbarkeit

Ich bin während des Schulbetriebs montags bis donnerstags an der Grundschule anzutreffen, in der Regel zu folgenden Zeiten (Präsenzzeit):  

  • Montag 09:30 Uhr bis 13:30 Uhr
  • Dienstag 09:30 Uhr bis 14:00 Uhr
  • Mittwoch 10:45 Uhr bis 14:45 Uhr
  • Donnerstag 10:30 Uhr bis 12:30 Uhr

Daneben gibt es auch noch ein flexibles Stundenkontingent, das ich nach Bedarf einsetze. Die tatsächliche Präsenzzeit an der Schule kann also von diesen Zeiten abweichen.

Für euch Schülerinnen und Schüler gibt es während der Schulzeit zusätzlich feste Sprechzeiten, zu denen ich garantiert in meinem Büro anwesend bin und wo ihr selbst kommen – vorher bitte der Lehrerin Bescheid geben – oder von Lehrerinnen vorbeigeschickt werden könnt, wenn Gesprächsbedarf besteht – „Offenes Büro“:

  • Dienstag 3. Stunde (09:35 Uhr bis 10:20 Uhr)
  • Mittwoch 5. Stunde (11:25 Uhr bis 12:10 Uhr)
  • Donnerstag 4. Stunde (10:25 Uhr bis 11:10 Uhr)

In den großen Pausen, vor allem in der zweiten großen Pause, findet ihr mich meistens auf einem der Pausenhöfe und könnt mich dort gerne ansprechen. Manchmal nutze ich diese Zeit auch, um mit Lehrerinnen im Lehrerzimmer zu sprechen.

Mein Büro ist im Gebäude 4, Raum 411a gegenüber der Aula. Dort gibt es eine gemütliche Sitzecke, damit ihr euch bei Gesprächen auch wohl fühlt. Außerdem habe ich natürlich einen Schreibtisch, einen Computer und lagere dort mein Arbeitsmaterial, dazu gehören auch Spiele, ein Tischkicker und Anderes, das euch nach einem vielleicht schwierigen Gespräch wieder aufmuntern kann.

Für Eltern oder andere Personen von außerhalb der Schule bin ich auch noch auf diesen Wegen erreichbar (nicht in Schulferien):
Telefonnummer: 07150 9477-16
E-Mail schreiben

In Schulferien kann man mich in dringenden Fällen – außer in den vier zentralen Wochen der Sommerferien – über die E-Mail des Kinder- und Jugendhauses Astergarten erreichen – allerdings kann sich auch da eine Antwort etwas verzögern: astergarten(@)gmx.net

Meine Rolle als Schulsozialarbeiter

Für euch Schüler…

bin ich Ansprechpartner, Zuhörer, Begleiter, Vertrauensperson, Aufmunterer, Unterstützer, Streitschlichter, Ratgeber, Vermittler, Geheimnisbewahrer, Förderer eurer Klassengemeinschaft und noch mehr!

Ich bin also für euch da, egal ob ihr ein großes oder kleines Problem von Zuhause mitbringt,  bzw. mit Mitschülern oder Lehrerinnen auf dem Herzen habt, Hilfe braucht oder einfach einmal jemanden, der euch zuhört beim Erzählen eurer Wochenenderlebnisse.

Das bedeutet zum Beispiel:

  • Beratung und Begleitung bei schulischen, persönlichen und familiären Problemen oder Konflikten.
  • Kontaktvermittlung und Begleitung, wenn ihr Hilfe auch von außerhalb der Schule braucht.
  • Projektarbeit in euren Schulklassen – Training von Sozialverhalten, Klassengemeinschaft, Prävention.
  • Manchmal komme ich auch als Begleitperson auf einen Ausflug mit, oder in manchen Klassen sogar ins Schullandheim, wie hier auf dem Foto.

Was wir unter uns besprechen, ist vertraulich! Wir überlegen gemeinsam, welche Lösung helfen kann und wessen Einweihung, wenn du das wünschst, vielleicht hilfreich wäre.

Da Aufsicht in der Pause – auch wenn ich Konflikte natürlich trotzdem schlichte - und Bestrafung von Fehlverhalten nicht zu meinen Aufgaben gehören, sondern von der Schule oder euren Eltern wahrgenommen werden, kann man mir auch anvertrauen, wenn man mal etwas angestellt hat. Solange niemand ernsthaft zu Schaden gekommen ist oder es sowieso unter Anderen passiert ist, wird dann nur eines passieren – ich werde euch ins Gewissen reden, wie ihr mit der Situation umgehen könntet.

Wenn wir öfters miteinander sprechen und es dabei nicht nur um aktuelle Streits geht, müssen allerdings deine Eltern wissen, dass wir Gespräche führen.

Eltern bekommen durch mich…

  • Beratung bei schulischen und persönlichen Problemen Ihres Kindes,
  • einen Ansprechpartner bei der Bewältigung von Erziehungs- oder Alltagsproblemen,
  • auf Wunsch die Teilnahme an Lehrergesprächen,
  • eine Vermittlung von bedarfsgerechten Hilfen und Kontakten.

Daneben bin ich als Schulsozialarbeiter auch Partner im Schutzverfahren vor Kindeswohlgefährdung nach §8a SGB VIII, also verpflichtet, bei Wahrnehmung der Gefährdung eines Kindes einzuschreiten, zunächst den Kontakt mit betroffenen Eltern zu suchen, um gemeinsam auf eine Verbesserung der Situation hinzuwirken – aber auch, wenn nötig, das Jugendamt einzuschalten.

Für die Lehrerinnen bin ich…

  • Begleiter, Berater und Unterstützer bei Problemen mit einzelnen Schülern, Cliquen oder ganzen Klassen,
  • Helfer in der Vorbereitung und Begleitung von Elternkontakten,
  • Mitteilnehmer an Lehrer- oder Klassenkonferenzen,
  • Anbieter von Projektarbeit mit ihren Schulklassen,
  • Begleiter bei Ausflügen oder ins Schullandheim – bevorzugt mit der Möglichkeit zur Einbringung sozialpädagogischer Themen.

Erlebnispädagogisches, die Klassengemeinschaft förderndes Programm im Schullandheim.

Für die, die noch mehr wissen möchten…

Arbeitsprinzipien und gesetzlicher Hintergrund

Schulsozialarbeit basiert auf den §§11 und 13 SGB VIII und hat zum Ziel, junge Menschen zu fördern, die zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen oder zur Überwindung individueller Beeinträchtigungen in erhöhtem Maße auf Unterstützung angewiesen sind, mittels lebensweltorientierter und lebenslagenbezogener sozialpädagogischer Hilfen.

Grundlage der Arbeit ist die Beziehungsarbeit, also die Erarbeitung eines Vertrauensverhältnisses v.a. zu Schülerinnen und Schülern, aber auch den anderen im Schulalltag handelnden Personen. Deshalb ist es wichtig, ausreichend Zeit für regelmäßige Schulhofpräsenz in den Pausen und Klassenprojekte zu haben, um sich bei den Schülerinnen und Schülern bekannt zu machen bzw. um Beziehungen zu pflegen oder Termine zu vereinbaren. 

Schulsozialarbeit hat daneben eine Schnittstellen- und Scharnierfunktion zwischen verschiedenen Systemen (Schule – Familie – Jugendhilfe – Gemeinwesen). Sie funktioniert nur so gut wie das Netzwerk, auf das Schulsozialarbeit zurückgreifen kann. Schulsozialarbeit ist also auf Kooperation und Vernetzung angewiesen und basiert auf den Grundprinzipien der Vertraulichkeit und der Freiwilligkeit. Sie arbeitet ganzheitlich und setzt sich parteiisch für die Belange der Schülerinnen und Schüler ein.

Schulsozialarbeit ist eine freiwillige kommunale Aufgabe und wird ab einem Stellenanteil von 50% pro Schule vom Land Baden-Württemberg finanziell gefördert.

Aufgabenbereiche

Für die Erreichung dieser Zielsetzungen gibt es einen „Grundkanon“ an Methoden und Aufgaben in der Schulsozialarbeit, der aber immer in Umfang, Schwerpunkten und detaillierter Ausgestaltung von der jeweiligen aktuellen Situation und den Voraussetzungen an der Schule abhängt und auch laufend angepasst wird. Schulsozialarbeit hat sowohl einen präventiven als auch einen intervenierenden Charakter. Die Kernaufgaben bestehen aus:

  • Einzelhilfe bzw. Beratung in allen inner- und außerschulischen individuellen Problemlagen für alle am Schulleben Beteiligten, besonders natürlich für Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern, inklusive Weitervermittlung an Beratungsstellen o.ä. bei Bedarf. Schwierigkeiten in der individuellen Lebenssituation der Schülerinnen und Schüler sollen vertrauensvoll angesprochen und im Sinne der Kinder und Jugendlichen bearbeitet und wenn möglich gelöst werden. Außerdem können schulische Schwierigkeiten, v.a. Verhaltensauffälligkeiten, thematisiert und bearbeitet werden. Genauso können sich Eltern mit Erziehungsfragen oder auf der Suche nach Hilfe bei Überforderung oder mit anderen Schwierigkeiten an mich wenden. Basis ist ein gegenseitiges Vertrauensverhältnis.
  • Innerschulischer und außerschulischer Vernetzung: Einbindung ins Schulprogramm und Kontaktpflege zu den anderen in und an der Schule tätigen Personen (Lehrerinnen, Schulleitung, Hort, Förderverein), Gewinnung weiterer Ressourcen und Unterstützungsmöglichkeiten z.B. über Kontakte zum Jugendamt, im Arbeitskreis zu Schulsozialarbeiterinnen anderer umliegender Schulen, zu Beratungsstellen, zur Polizei usw.
  • Gemeinwesenarbeit über Kontakte und Zusammen- Arbeit – in unterschiedlicher Intensität, je nach aktuellem Bedarf – in Hemmingen u.a. zum Kinder-und Jugendhaus Astergarten, dem Hemminger Rathaus, der Flüchtlingshilfe, den Kindergärten bzw. dem KIFAZ und weiteren Vereinen sowie den Kirchen und der Moschee.
  • Sozialpädagogischer Gruppenarbeit bzw. Projekten und Arbeit mit Schulklassen: Diese verteilt sich übers Schuljahr auf alle vier Grundschuljahrgänge und geht Thematisch vom Kennenlernen in der ersten Klasse über den Umgang mit Gefühlen, die Klärung von Konflikten, die Förderung der Klassengemeinschaft mittels                 erlebnispädagogischer Elemente zu Zusammenarbeit und Vertrauen bis hin zum Besuch des Kinder- und Jugendhauses Astergarten in Klasse vier:

Natürlich kann in der Projektarbeit auch auf aktuelle Entwicklungen reagiert werden, wenn z.B. bestimmte Themen in einzelnen Klassen auftauchen, die angesprochen und bearbeitet werden sollten.

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